Mit unserem Stratolifter möchten wir eine Kamera in die Stratosphäre und sicher wieder zurück bringen. Dies ist nicht ganz unproblematisch, da wir Temperaturen bis -50 Grad vorfinden. Auch das durchfahren der oberen Troposphäre, wo der Jet Stream mit 500 km/h wehen kann, ist mit Problemen verbunden. Zum Schluss, nach dem Platzen des Wetterballons auf ca. 35000 m Höhe, wo eine lange Reise zur Erde beginnt. Um all diesen Problemen entgegen zu wirken, benötigen wir eine Sonde als Schutz, einen Bergungsfallschirm und ein GPS Tracker um die Mission wieder zu finden.

Ballon

Der Ballon ist für Wettersonden gemacht worden.
Technische Daten

  • Durchmesser: 1.9 m-2.1 m
  • Gesamtgewicht: 1600 g
  • Traglast: bis 1600 g
  • Aufstiegsgeschwindigkeit: 5-7 m/s
  • mittlere Platzhöhe: 35000 m
  • Füllmenge: für 1600g Nutzlast ca. 4 m3

 

Fallschirm

Technische Daten

  • Durchmesser: 120 cm
  • Gewicht: ca. 80 g
  • Nutzlast: 800-2500 g

Sonde

Die Sonde ist aus Styropor gebaut worden. Dies ist ein leichter und wärmeisolierender Baustoff. Zudem ist er auch sehr preiswert.
Sie dient zum Schutz der Kamera gegen die Witterungseinflüsse. Um genaue Flugdaten zu erhalten, wird sie mit einem Datenlogger bestückt, der während der ganzen fahrt die Werte misst und aufzeichnet.
 

Messgrössen

  • Temperatur in der Sonde
  • Temperatur ausserhalb der Sonde
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit
  • GPS Daten bis 50 km Höhe

Um die Sonde wieder zu finden, ist auch ein GPS Tracker eingebaut. Dieser übermittelt nach der Landung seine Position mit einem SMS auf 10 m genau dem Bergungsteam.

Um diese elektronischen Geräte betreiben zu können, benötigen wir auch noch eine kräftige Energiequelle. Diese muss der kalten Witterung strotzen und für den ganzen Flug, der ca. 3 Stunden dauern kann, ausreichend Energie bereitstellen.

 

   
© bossibrother CyclingTeam